Bereits
zu jener Zeit, als es nur spärliche Strassen und noch
keine Aufstiegsanlagen gab, konnte die Sella Gruppe auf Skiern
umfahren werden. Diese Route, welche die Bewohner der rundum
liegenden Dolomitengebiete über vier Pässe hinweg
miteinander verbunden hat, bezeichnete man in der hier gesprochenen
ladinischen Sprache schon damals als die „Sella Ronda“.
Noch heute bedeutet dieser Name die Umrundung des Sellamassives.
Wir befinden uns hier in einem in seiner Art einzigartigen
Skikarussell inmitten eines außerordentlichen Ensembles
von Wäldern, felsigen Bergspitzen und verschneiten Landschaften
mit bestens miteinander verbundenen Aufstiegsanlagen und Abfahrten.
Es
ist einfach sich in die Skirunde einzuhängen. Es genügt,
einen der vier Orte, die rund der Sellagruppe liegen zu erreichen:
Wolkenstein, Corvara, Canazei, Arabba. Die gesamte Sella Runde
umfasst zwischen Aufstiegsanlagen und Pisten rund 40 Kilometer.
Die Runde ist relativ leicht, es bedarf allerdings etwas Kondition,
wenn man die „Sella Ronda“ machen will, obwohl
die Pisten von Skifahrern mit durchschnittlichem Können
befahrbar sind.
Die
Gesamtdauer der Sellaronda Liftauffahrten beträgt etwa
zwei Stunden, wenn man eventuelle Wartezeiten bei den Aufstiegsanlagen
oder die Einkehr in einer der Hütten entlang der Runde
nicht berücksichtigt. Es empfiehlt sich, die Runde vor
10 Uhr zu beginnen. Zudem gilt die Regel, den letzten Pass
noch vor 15.30 Uhr zu überqueren, um zu vermeiden, vor
geschlossenen Aufstiegsanlagen zu stehen. Für die Abfahrten
kann man ebenfalls eine Gesamtzeit von etwa zwei Stunden rechnen.
Text:
Dolomiti Superski |